Crossmedia: Moderner Journalismus in Echtzeit

Das Medienverhalten vor allem junger Hörer und Leser hat sich grundlegend gewandelt. Inhalte werden immer mehr über Tablets und Smartphones abgerufen. Moderne Technik erlaubt die Verknüpfung von Bild, Ton und Text; neue journalistische Darstellungs- und Kuratierungsformen sind rund um die Uhr im Netz zu sehen.  SICHERLICH - Das Journalistenbüro für Innere und Äußere Sicherheit hat diese Entwicklung im Blick und setzt sie mit Freude um. Ein Beispiel ist diese crossmediale Umfrage unter Radiocehfs auf einem Branchentreffen:

 

Fast schon "klassisch" sind Blogs: Sie machen, wenn man sie richtig betreibt, zunächst erstmal eine Menge Arbeit. Täglich wollen sie gefüttert werden, und die normale Zeitungsschreibe allein reicht hier nicht aus. Es darf ruhig emotionaler zugehen, Texte müssen weiterführende Links beinhalten und schnell zum Punkt kommen. Außer journalistischen Kompetenzen ist technisches Know-How und – nicht immer leicht in Krisengebieten – ein Internetzugang erforderlich.

 

Aber die Arbeit lohnt sich: Die Leser Ihrer Zeitung oder Zeitschrift erhalten Gelegenheit, sich direkt zu Wort zu melden. Die Kommentarfunktion ist ein niedrigschwelliges Angebot, in Kontakt mit den sonst "unerreichbaren" Journalisten zu treten. Ob mit vollem Namen oder anonym, ob Zustimmung oder Ablehnung – der Leser kann endlich mitreden. Er kann spezielle Interessen anmelden und erhält Antwort in Echtzeit.

 

In Blogs haben auch kleine Geschichten und Randnotizen eine Chance. Auf der deutschen Stellung OP North in Afghanistan etwa gibt es die Katzenmutter „Inge“, die die beiden Kätzchen „Heckler“ und „Koch“ aufzieht. „Besser als jeder Truppenpsychologe“ ist das Urteil vieler Soldaten, die sich zum Streicheln in die Katzeecke begeben.

 

Lassen Sie sich mitnehmen auf die Reise – zum OP North oder ins deutsche Camp Marmal.